GeschichteMUMMENSCHANZ hat sich in vier Jahrzehnten weltweit, kulturübergreifend und sprachlich unabhängig zum Inbegriff des zeitgenössischen Maskentheaters entwickelt. Ohne gesprochenes Wort, rein visuell und ganz ohne Musik und Bühnenbild, nur mit Masken und Körpern vor schwarzem Hintergrund, treten die Künstler auf. Damit hat MUMMENSCHANZ eine neue, universelle und unterhaltsame Bewegungssprache erfunden, deren Ausdruck von jedem Menschen auf dieser Erde verstanden werden kann. Das MUMMENSCHANZ-Theater entstand 1972 in Paris, auf dem enormen Schwung seiner drei Begründer, nach einer überaus lehrreichen Schul- und Studienzeit während der Sechzigerjahre und nach einer dreijährigen experimentellen Versuchsphase in den verschiedensten Disziplinen. Mit ihrer zeitgerechten Alternative zum herkömmlichen, Geschichten erzählenden Pierrot Lunaire, dem poetischen weissen Clown, bzw. zur hochentwickelten, narrativen Pantomime mit dem weissen Gesicht, den fiktiven Kräften und Gegenständen oder dem klassischen, expressiven Ausdruckstanz, setzte das damalige MUMMENSCHANZ-Trio mit - und vielleicht sogar dank - dem steten inneren Ungleichgewicht der Formation, ein ganz neues Zeichen mit bahnbrechenden Techniken des modernen Maskenspiels. In gut 10-jähriger, von leidenschaftlicher Spielfreude begleiteter, kreativer Experimentier- und Forschungsarbeit in allen möglichen Theatern im In- und Ausland, inklusive einem 3-jährigen Broadway-Gastspiel (von 1977 bis 79) erreichte MUMMENSCHANZ die Schwelle zu den Bühnen der grossen weiten Welt. > mehr |
MUMMENSCHANZ
14. bis 17. Juni 2012 27. bis 30. September 2012 |

